Anatha
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ÁNATHAS BIOGRAPHIE

Meine eigene Ausbildung

Als der orientalische Tanz in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte, begann ich ihn im Januar 1980 in Frankfurt am Main zu erlernen. Seitdem hatte ich Unterricht bei über 50 Lehrerinnen und Lehrern aus Europa, USA, Ägypten, Tunesien, Marokko und der Türkei. Von den verschiedenen orientalischen Tanzstilen hat mich der ägyptische Tanz am meisten angesprochen.  Wichtige LehrerInnen waren in den letzten Jahren Beata und Horacio Cifuentes. Weiter- und Fortbildung habe ich  in den  verschiedensten Bereichen: Yoga, Feldenkrais, Beckenbodentraining, Rückenschule, Body-Evolution, Tanztherapie, Tanz- improvisation, Atem- und Körpertherapie, Mind-Clearing (eine verbale Therapieform), humanistische Psychologie, Anatomie und verschiedene westliche und östliche Gesundheitssysteme. Viele Jahre war ich auch begeisterte Standard- und Lateintänzerin. Heute bilde ich mich regelmäßig in den verschiedenen Bereichen des Orientalischen Tanzes weiter.Im Herbst 2011 habe ich beim Verband Tamed, Tanzmedizin Deutschland e.V., eine zweijährige Fortbildung abgeschlossen und das „Zertifikat Tanzmedizin“ erworben.

2009

 

1985

 

Mein Unterricht

Seit 1981 unterrichte ich in meiner eigenen Schule in Frankfurt am Main orientalischen Tanz in wöchentlichen Kursen und Workshops. Nachdem ich über 20 Jahre die Räume anderer mitbenutzt habe, habe ich 2004 meinen Traum von einem eigenen Studio verwirklicht.

Ich habe Workshops in Frankfurt am Main, in anderen deutschen Städten und auch in der Schweiz und in Australien gegeben. Als Erste im deutschsprachigen Raum habe ich 1986 begonnen, Ausbildungsgruppen zur Lehrerin für orientalischen Tanz zu leiten. Daraus hat sich ein strukturiertes, umfassendes und abgerundetes Ausbildungskonzept und -programm entwickelt.

Neben dem ägyptischen Tanzstil unterrichte ich auch Arabic-Flamenco, Orient-Latino, Tango-Oriental, Tribal-Fusion, Bollywood, Gypsy und andere Fusion-Stile.

 Anatha Burlesque 001

Auftritte

Aufgetreten bin ich auf vielen öffentlichen und privaten Festen, Feiern und Showgalas bei Privatpersonen und Personen des öffentlichen Lebens sowie bei einer Auftrittsreihe der Stadt Frankfurt, in Kulturzentren, beim Kirchentag. 1988 habe ich zwei Mal das erste abendfüllende Programm in Frankfurt und Gelnhausen mit circa 100 und 250 ZuschauerInnen aufgeführt.

Von 1995 bis 2000 habe ich zusammen mit meinen damaligen Tanzpartnerinnen Gudrun und Nesmah das Ensemble Banaat El Amar, das aus 10 Tänzerinnen bestand, geleitet. Wir haben drei abendfüllende Shows mit jeweils komplett neuem Programm entworfen, choreographiert und einstudiert und mehrfach im Rhein-Main-Gebiet vor einem begeisterten Publikum aufgeführt. Im März 2001 war Banaat el Amar die Vorgruppe bei einem Auftritt des bekannten Sängers Khalid in der Ballsporthalle Höchst und tanzte vor circa 2000 Menschen.

Das Ensemble Al-Zuhara

Im Jahr 2006 habe ich mit einer Show im Internationalen Theater in Frankfurt mein 25-jähriges Unterrichtsjubiläum gefeiert. Zu diesem Anlass sind die fortgeschrittenen Schülerinnen aufgetreten und ich habe die Auftrittsgruppe Al-Zuhara ins Leben gerufen.  Wir waren oft gemeinsam auf verschiedenen Bühnen präsent; 2016 löste sich diese Gruppe nach 10 Jahren auf.

Weitere Aktivitäten

Im Jahr 1988 habe ich eine Ägyptenreise zu den wichtigsten Kulturstätten zwischen den Pyramiden im Norden und Abu Simbel im Süden unternommen, um das Land, das so bedeutend für den orientalischen Tanz ist, kennenzulernen. Auch Tanzunterricht vor Ort gehörte dazu.

In Kairo  habe ich Suher Saki, eine der großen ägyptischen Tänzerinnen der damaligen Zeit, live  tanzen sehen und mich in ihre Art zu tanzen verliebt. Sie hat mich nachhaltig beeinflusst.  Weitere Reisen führten mich in die Türkei, nach Marokko und Tunesien.

Ich gehöre zu den Gründungsmitgliedern des „Bundesverbandes für orientalischen Tanz“ und war ein paar Jahre die zweite Vorsitzende.

Weiteres siehe Seite „Presse“